In der Forschungsinitiative „reFuels – Kraftstoffe neu denken“ betrachtet das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Energiewirtschaft, Mineralöl-, Automobil- und Zulieferindustrie unter dem Dach des Strategiedialogs Automobilwirtschaft BW (SDA) des Landes Baden-Württemberg die effiziente Herstellung und Nutzung von regenerativen Kraftstoffen, sogenannten reFuels. Außerdem erproben die Projektbeteiligten deren Einsatz in der bestehenden Fahrzeugflotte und wollen gesellschaftliche Akzeptanz für diese Kraftstoffe erreichen.

Das Projekt umfasst die gesamte Wertschöpfungskette vom Energieversorger und der Kraftstoffsynthese über Lieferanten und Systementwickler bis hin zu Motoren- und Fahrzeugherstellern.

Alle Fahrzeuge – ob alt oder neu – können diese regenerativen Kraftstoffe tanken. Ziel ist es, eine schnelle ergänzende Lösung für eine CO2-neutrale Mobilität zu schaffen.

News

Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten von reFuels und Technikumsanlagen am KITKIT | Markus Breig und Amadeus Bramsiepe
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Industrie informieren sich über Forschungsaktivitäten im reFuels-Projekt und besichtigen Technikumsanlagen am KIT

Im Rahmen des Projekts „reFuels – Kraftstoffe neu denken“ fand die zehnte Sitzung des Steuerkreises auf dem Gelände des Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) statt. Vor Ort konnten sich die Teilnehmer des Steuerkreises ein Bild von den Forschungsarbeiten innerhalb des reFuels-Projekts machen und die bioliq®-Anlage sowie das Energy Lab 2.0 besichtigen.

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Verkehrsminister Hermann: "Zum Erreichen der ambitionierteren Klimaziele im Land, beim Bund, bei der EU brauchen wir reFuels, dringend und sehr zeitnah."

In einer Landtagsdebatte um erneuerbar erzeugte Kraftstoffe (reFuels) hat Verkehrsminister Winfried Hermann am Mittwoch, 20. Oktober, auf mehr Tempo bei der Umsetzung von reFuel-Projekten im industriellen Maßstab gedrängt und eine schnellere Bereitstellung von Fördermitteln gefordert.

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Aufnahmestudio
Audio: Wie sieht die Mobilität von morgen aus und welche Rolle spielt das Auto? – Prof. Koch in Talkrunde des MDR Sachsen

"Wie sieht die Mobilität von morgen aus und was wird aus unserem Auto?" Diese Frage stand im Fokus der Talksendung "Dienstags direkt" des MDR Sachen - das Sachsenradio am 12. Oktober 2021. Zu Gast waren neben Prof. Dr. Thomas Koch, Leiter des Instituts für Kolbenmaschinen (IFKM) des KIT, Dirk Vogel (Netzwerkmanager des AMZ Sachsen), Oliver Heldt (Geschäftsführer des Automobil-Zulieferers MFT in Cunewald) und Katja Diehl (Mobilitätsexpertin aus Hamburg). In der Diskussion spielten auch alternative synthetische Kraftstoffe eine zentrale Rolle.

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Mitarbeiter des IFKM präsentieren das reFuels-Projekt am Eröffnungstag am Stand des KIT auf der NUFAMKIT | Christoph Kölle
NUFAM 2021: KIT präsentiert das Projekt „reFuels – Kraftstoffe neu denken“

Die diesjährige Nutzfahrzeugmesse – NUFAM 2021 – konzentrierte sich auf die Mobilität von morgen und rückte Innovationen aus dem Bereich alternativer Antriebe in den Fokus. Das KIT präsentierte das Projekt „reFuels – Kraftstoffe neu denken“ und informierte die interessierte Öffentlichkeit über aktuelle Entwicklungen und Forschungsergebnisse zu erneuerbaren Kraftstoffen.

Das Bild zeigt Mitarbeiter des Instituts für Kolbenmaschinen (IFKM) des KIT am Eröffnungstag am Messestand in der dm-arena. In insgesamt vier Messetagen informierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über Ihre Forschungsarbeiten im reFuels-Projekt.

Mit rund 22.000 Besucherinnen und Besuchern und 350 Ausstellern aus 13 europäischen Ländern konnte die Nutzfahrzeugmesse bei ihrer siebten Ausgabe vergleichbare Erfolge erzielen wie bei der letzten NUFAM im Jahre 2019.

Wir freuen uns sehr, Teil dieser gelungenen Messe gewesen zu sein.
 

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Banner der NUFAM 2021Messe Karlsruhe
reFuels auf der NUFAM 2021

Unter dem Motto “GET THINGS MOVING!” findet die Fachmesse NUFAM bereits zum siebten Mal statt. Die Messe Karlsruhe verwandelt sich dann zum Treffpunkt der Nutzfahrzeugbranche.

In diesem Jahr wird auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit der Forschungsinitiative "reFuels - Kraftstoffe neu denken" auf der NUFAM vertreten sein. Zu sehen gibt es aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung zu regenerativen Kraftstoffen (reFuels).

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Mikrofon im Aufnahmestudio
Audio: Eine Zwischenbilanz des „reFuels-Projekts“ am KIT

„Ohne synthetische Kraftstoffe schaffen wir die Klimawende nicht“ - Eine Zwischenbilanz des Projekts „reFuels – Kraftstoffe neu denken“ am KIT - Campus-Report am 07.09.2021

Im Interview erläutert Dr. Uwe Wagner, Leiter Forschungsgruppe Motorsystem, alternative Kraftstoffe und Abgasnachbehandlung vom Institut für Kolbenmaschinen (IFKM) des KIT, warum synthetische Kraftstoffe einen wichtigen Beitrag dazu leisten können, die ambitionierten Klimaziele zu erreichen.

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bioliq-AnlageKIT | Markus Breig
reFuels im Magazin REPORT der Handwerkskammer Karlsruhe

Im Magazin REPORT der Handwerkskammer Karlsruhe ist kürzlich ein Artikel zum Projekt "reFuels - Kraftstoffe neu denken" am KIT erschienen. Im Interview mit Christoph Ertz erklärte Projektkoordinator Dr. Olaf Toedter: "Wir können bereits eine 25-prozentige CO₂-Reduktion ermöglichen. Am Weg in Richtung 100-prozentiger CO₂-Neutralität arbeiten wir.“ Regenerative Kraftstoffe stünden dabei keineswegs in Konkurrenz ur Elektromobilität. Vielmehr bildeten Sie eine notwendige Ergänzung. Dr. Olaf Toedter betont in diesem Zusammenhang die wichtigte Rolle des aus erneuerbaren Energien gewonnenen grünen Stroms. Lesen Sie den ganzen Artikel im Magazin REPORT hier:

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